Samstag, 30. Januar 2010
Donnerstag, 28. Januar 2010
Treffpunkt "die Uni gehört allen"

Der Bildungsstreik geht auch im neuen Jahr weiter. Am Samstag findet die bundesweite Demo "die uni gehört allen" in Frankfurt am Main statt. Wir wollen uns im Vorfeld treffen und gemeinsam zur Demo.
Treffpunkt:
Samstag 30. Januar 2010
um 13.00 Uhr
im Parteibüro (Große Seestr.29)
Busse aus Hessen nach Dresden
DIE LINKE. Hessen organisiert 6 Busse, die hessenweit nach Dresden fahren.
Folgende Abfahrtsorte sind geplant:
Wiesbaden, Darmstadt, Frankfurt, Marburg, Schwalmstadt, Kassel
Kosten der Tickets : 20,00 € / Studenten 15,00 €
Die genauen Abfahrtsorte und Uhrzeiten sind bei Anmeldung
in den jeweiligen Kreisverbänden oder bei
Manuela Schon , m.schon@dielinke-wiesbaden.de (Wiesbaden)
Constanze Lehr , constanze.lehr@die-linke-hessen.de (Frankfurt)
Heidemarie Scheuch-Paschkewitz , heidemarie.scheuch-paschkewitz@die-linke-hessen.de zu erfragen
Infos und Fahrkarten für den Bus ab Darmstadt unter dresden2010@yahoo.de
Dienstag, 26. Januar 2010
BLOCK FASCISM!
Sonntag, 24. Januar 2010
Aufruf zur bundesweiten Plakatierung der kriminalisierten „Dresden Nazifrei“-Plakate am Donnerstag, 28.01.2010, 16 Uhr
Am 19. Januar 2010 durchsuchte die Polizei in Dresden und Berlin zwei Objekte und beschlagnahmte Plakate und Flugblätter des Bündnisses „Dresden Nazifrei“. Der Vorwurf laute, geplante Blockaden gegen einen Naziaufmarsch am 13. Februar 2010 in Dresden seien ein Aufruf zu Straftaten.
„Dresden- Nazifrei“ ist ein breites, zivilgesellschaftliches Bündnis, dem Gewerkschaftsgliederungen, DIE LINKE, der Landesverband der Grünen Berlin, die Jusos, die linksjugend [´solid], Die Linke.SDS, Antifagruppen, etliche Bundestagsabgeordnete und Künstler wie Konstantin Wecker und Bela B. von den „Ärzten“ angehören. Die Beschlagnahmungen lösten einen Sturm des Protestes in der demokratischen Öffentlichkeit auf. Die Linke.SDS rief für den Abend des 20. Januars dazu auf, die Plakate öffentlich zu verkleben, um sich so gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Protestes zu stellen. Dabei wurden die Bundestagsabgeordnete Dorotheé Menzner (Die LINKE) und vier jungendliche Plakatierer verhaftet.
Wir werden diese fortgesetzte Kriminalisierung antifaschistischen Engagements nicht hinnehmen! Nazi-Aufmärsche zu blockieren ist unser Recht und unsere demokratische Pflicht. Es ist ein in Jahrzehnten von sozialen Bewegungen durchgesetzter Standard, dass Blockaden und ähnliche Aktionsformen zivilen Ungehorsams keine Straftaten darstellen, sondern ein Bestandteil demokratischer Protestkultur sind. Dies werden wir uns auch von reaktionären Dresdener Staatsanwälten nicht nehmen lassen. Wir werden weiter mobilisieren, um den Nazi-Aufmarsch in Dresden am 13. Februar gemeinsam und entschlossen mit allen Mitteln des zivilen Ungehorsams zu verhindern.
Um deutlich zu machen, dass wir uns das Recht nicht nehmen lassen, öffentlich dazu aufzurufen, Naziaufmärsch zu blockieren, rufen wir dazu auf, am Donnerstag, 28. Januar 2010 um 16 Uhr bundesweit an vielen Orten die kriminalisierten Plakate zu verkleben. Die Aktionen sollen öffentlich angekündigt werden.
Wir appellieren an Abgeordnete, Gewerkschaftsfunktionäre, KünstlerInnen und sonstige Personen des demokratischen öffentlichen Lebens, sich an den Plakatierungen zu beteiligen und den Plakatierenden einen möglichst großen politischen Schutz vor polizeilicher Repression zu bieten.
UnterzeichnerInnen:
Antifaschistische Linke Berlin (ALB)
Avanti – Projekt undogmatische Linke
Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Jena
Pedram Shahyar (attac Ko-Kreis)
Florian Wilde (Die Linke.SDS)
Stefanie Graf (Mgl. im Parteivorstand Die LINKE)
Konstantin Wecker (Künstler)
Franziska Drohsel (Bundesvorsitzende der JUSOS)
Björn Böhning (Sprecher dl 21, SPD)
Gesine Agena (Sprecherin Grüne Jugend)
Franziska Stier (BSPR linksjugend.[´solid])

DRUCKQUALITÄT [5,8 MB]
LKA erläßt Verfügung zur Sperrung von dresden-nazifrei.de
NEUE INTERNETSEITE!
http://www.dresden-nazifrei.com/
Mittwoch, 20. Januar 2010
Die Linke.SDS verurteilt die Kriminalisierung von breitem Anti-Nazi Bündnis
Am 19. Januar wurden in Dresden und Berlin und verschiedene Objekte von der Polizei durchsucht und dabei Materialien und Rechner beschlagnahmt. Der Vorwurf lautet, dass bei den Aufrufen des Bündnisses „Dresden Nazifrei“, dem auch Die Linke.SDS angehört, zu Straftaten aufgerufen wird. Von den Durchsuchungen betroffen waren das Info-Büro von „Dresden-Nazifrei“ der Partei DIE LINKE Sachsen in Dresden, das AZ „Conny“ in Dresden und der Antifa-Info-Laden „Red Stuff“ in Berlin-Kreuzberg.
Florian Wilde, Bundesgeschäftsführer von Die Linke.SDS, erklärt: „Im letzten Februar marschierten über 6.000 Alt- und Neonazis bei Europas größtem Naziaufmarsch durch Dresden. In diesem Jahr hat sich mit „Dresden- Nazifrei“ ein breites, zivilgesellschaftliches Bündnis gebildet, dem zahlreiche Gewerkschaftsgliederungen, DIE LINKE, der Landesverband der Grünen Berlin, die Jusos, die linksjugend [´solid], Die Linke.SDS, etliche Bundestagsabgeordnete und Künstler wie Konstantin Wecker und Bela B. von den „Ärzten“ angehören. Das Bündnis ruft dazu auf, sich dem Naziaufmarsch mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams massenhaft in den Weg zu stellen und ihn zu blockieren. Es ist ein unerträglicher Skandal, dass noch mehr als 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges tausende Neonazis, von der Polizei beschützt, durch Dresden marschieren können. Ebenso ist es ein unerträglicher Skandal, dass die Polizei derart massiv im Vorfeld des Aufmarsches gegen AntifaschistInnen vorgeht. Nazis zu blockieren ist unser Recht und unsere Pflicht. Wir werden uns davon auch am 13. Februar in Dresden nicht abhalten lassen!“
Montag, 11. Januar 2010
NAZIAUFMARSCH IN DRESDEN VERHINDERN!
Freitag, 8. Januar 2010
dem Leben und Wirken von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken
Am 15. Januars 1919 wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht während des Spartakusaufstandes in Berlin von Freikorpsoffizieren gefangen genommen und noch am Abend desselben Tages ermordet.
Zu den Bildungsprotesten 2009 und 2010
-Eine breite Ausfinanzierung der bestehenden oder gar die Schaffung zusätzlicher Studienplätze ("Master für Alle") ist nicht in Sicht. Die dringendsten Probleme von überfüllten Hörsälen und zu wenig Lehrpersonal bleiben somit ungelöst.
-Zugangsbeschränkungen in Form von Studiengebühren sind weiterhin vorgesehen. Die soziale Selektion im Bildungssystem wird verstetigt. Auch ein von der scharz-gelben Bundesregierung geplantes neues Programm, nach dem die besten 10% elternunabhängig mit monatlich 300 Euro gefördert werden sollen, wird daran nichts ändern: Die finanzielle Unterstützung soll hier ausgerechnet denjenigen zuteil kommen, die sie zumeist gar nicht nötig haben.
-Durch die weitergeführte "Autonomisierung" der Hochschulen wird der Abbau von inneruniversitäre Mitbestimmung und Demokratie befördert, Fachbereiche und Institute in die Drittmittel-Abhängigkeit getrieben und Forschung und Lehre dem Verwertungsdruck und der Einflussnahme durch die Wirtschaft ausgesetzt.
-Ernüchternd an dem groß inszenierten Entgegenkommen der KMK ist weiterhin, dass die Forderungen der Schülerinnen und Schüler – von der Bildungsmisere ebenso hart betroffen – nicht einmal verbal aufgegriffen wurden.
Die Stiftungsuniversität Frankfurt schließlich nimmt in dem durch Bologna versinnbildlichten Umbauprozess des Bildungssystems eine Vorreiterrolle ein. Und während die Universitätsleitung legitimen Protest selbstherrlich unterdrückt und kriminalisiert, betreibt die Landesregierung unter Roland Koch durch Verabschiedung des neuen Hessischen Hochschulgesetzes rigorosen Bildungs-Vandalismus.
Kein Grund also sich zurückzulehnen. Für den 30.01.10 ruft das Protestplenum Frankfurt zu einer bundesweiten Demonstration unter dem Motto „Die Uni gehört allen“ auf. Die Linke.SDS Hochschulgruppe will sich daran beteiligen und gemeinsam mit möglichst vielen Kommilitonen und Kommilitoninnen zeigen, dass der Bildungsprotest weiter geht.
Der Protest um freie und bessere Bildung ist international. Die Welle der Hörsalbesetzungen wurde durch die Besetzung des Wiener Audimax’ im Oktober losgetreten. Im März 2010 heißt es nun dort: "Bologna den Prozess machen!" Europaweit sind Studierende aufgerufen zu den Gegenprotesten anlässlich der 10-Jahre-Jubiläumskonferenz des Bologna-Prozesses am 11. bis 12.03. nach Wien zu kommen. Fight Bologna! Education is not for sale!








